Struktur: Informationsarchitektur und Interaktionsdesign
In dieser Phase wird die zugrundeliegende Struktur der Webseite definiert. Zum Einen werden hier die benötigten Informationen und Inhalte hierarchisch strukturiert - die sogenannte Informationsarchitektur. Zum Anderen werden die Interaktionen und deren Schritte bestimmt, mit denen es für den Anwender möglich ist, die Seite zu bedienen, das heißt seine gewünschten Ziele zu erreichen – das Interaktionsdesign. Zusätzlich werden bereits hier die definierten Business-Ziele mit eigens entwickelten Methoden untersucht und eingebunden. So entsteht eine Struktur der Seite, die den Nutzer nicht nur unterstützt sondern auch motiviert.
Mit Hilfe von repräsentativen Nutzern, sowie erfahrenen Usability- und Marketing- / Vertriebs-Experten entwickeln wir Lösungen, die nicht nur dem Besucher ermöglichen die gesuchte Information oder den gewünschten Service zu finden und zu bedienen, sondern ihn zusätzlich überzeugen, die strategisch wichtigen Handlungen durchzuführen. Die Zufriedenstellung des Nutzers in Einklang mit den wirtschaftlichen Zielen hat dabei höchste Priorität.
Auch mit der Entwicklung der visuellen Struktur, dem sogenannten Look- & Feel, wird in dieser Phase begonnen. Die frühen Design-Vorschläge ermöglichen das Testen der Wirkung auf den Endanwender und eine frühzeitige Rücksprache mit dem Kunden.
Durch die parallele Evolution der Struktur und des visuellen Designs entstehen Lösungen, die nicht nur qualitativ hochwertiger sondern auch zu einem früheren Zeitpunkt abgeschlossen sind, wie dies beim traditionellen Vorgehen der Fall wäre.
Methoden
Traditionelles Card-Sorting
Mit Hilfe eines Workshops mit ausgewählten Anwendern definieren wir die Seitenhierarchie des Projekts. Durch diese Beteiligung und dem Fachwissen unserer Experten entsteht eine Informationsarchitektur, die es dem Anwender ermöglicht die gewünschten Inhalte binnen kürzester Zeit zu finden. Dadurch wird bereits hier ein gewisser Grad an Usability geschaffen, der später nicht nur den Besucher sondern auch indirekt den Anbieter zufrieden stellt.
Business Card-Sorting
Das Business Card-Sorting ist eine neuentwickelte Methode der kuehlhaus AG, welche die Informationsarchitektur, die durch das traditionelle Card-Sorting entstanden ist weiter optimiert wird. Ein Usability- und ein Marketing- oder Vertriebs-Experte untersuchen die Struktur und versuchen eine motivierende oder verkaufsfördernde Architektur zu generieren. Die Business-Ziele werden dabei noch einmal aufgegriffen und in Harmonie mit den Nutzer-Zielen gebracht.
Aktivitätsdiagramme
Mit Hilfe von Aktivitätsdiagrammen werden die Prozesse strukturiert, also die Aktionen, die vom Benutzer erforderlich sind, um sein gewünschtes Ziel zu erreichen. Bei umfangreichen Webapplikationen werden so schnell Probleme im Ablauf identifiziert und zu einem frühen Zeitpunkt behoben.
Business Aktivitätsdiagramme
Wie beim Business Card-Sorting handelt es sich hier um eine neuentwickelte Methode, bei der die Aktivitätsdiagramme die Grundlage für dieses Vorgehen bilden. Auch hier sind mehrere Experten beteiligt und untersuchen die Diagramme auf Möglichkeiten für das Business. Dabei wird der definierte Handlungsablauf auf mögliche erweiterte Schritte untersucht. Es entstehen Prozesse, die für den Anwender einfach zu verstehen und zugleich verkaufsfördernd sind.
Moodboards
Mit Hilfe von Moodboards vermitteln wir die Atmosphäre und die Stimmung eines Entwurfs, die verbal nur schwer zu erfassen wäre. Dabei handelt es sich nicht um vollständige Entwurfsvorschläge sondern eher um die Vermittlung eines intuitiv erfassbaren Gesamteindrucks. Moodboards helfen auch die Suggestivkraft und die damit verbundenen Ideen am Anwender zu testen. Mit Hilfe dieser Methode überprüfen wir, ob die angestrebte Wirkung erreicht wurde. Der Kunde erhält zusätzlich einen ersten Eindruck, wie sein Produkt aussehen und sich anfühlen wird.
Weitere Einzelheiten zum Business Centered Design Modell der kuehlhaus AG erfahren Sie auf den folgenden Seiten: