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2/2/2012

Die kuehlhaus AG und Marschner+Kühn starten neue Agentur-Kooperation für B2B Online Branding

Das Know-how zweier echter Spezialisten aus einer Hand.


„Die Hütte Brand!“ Mit diesem Wortspiel ließe sich der Start der Kooperation zwischen den B2B Markenspezialisten Marschner+Kühn sowie der Internetagentur kuehlhaus beschreiben. Dabei birgt gerade diese Zusammenarbeit keinerlei Gefahr. Denn die Kunden beider Agenturen können in Zukunft das Know-how zweier echter Spezialisten aus einer Hand bekommen.

Wie gut diese Zusammenarbeit im Sinne ihrer Kunden funktioniert, das zeigten beide Unternehmen bereits beim ersten gemeinsamen Expertentag in Karlsruhe. Unter dem Motto „Online Identity – erfolgreich digitale Marken aufbauen und Brand Value steigern“ konnten die geladenen Besucher viel über erfolgreiche Markenarbeit im Netz erfahren. So ging Michael Stocker, der Vorstandvorsitzende des Bundesverbands der Industriekommunikation in seinem Vortrag auf die aktuellen Kommunikationstrends im Bereich der technischen Produkte ein und unterzog diese einer kritischen Bewertung. Im zweiten großen Vortrag des Tages beleuchtete Martin Hubschneider, CEO der CAS Software AG und Vorstand im Bundesverband IT Mittelstand die Frage, wie es durch gezieltes Employer Branding gelingen kann, erstklassige Mitarbeiter für das Unternehmen zu generieren.

Im Anschluss daran hielten die Experten von kuehlhaus und Marschner+Kühn sieben kurze Vorträge zu den Themen Innovationsmarketing, zu spannenden Wege bei der internationalen Einführung neuer technischer Produkte, zur Markenarbeit für kleine Unternehmen, zur erfolgreichen Planung von Social Media Kampagnen.

 

Marken-Expertise trifft Online-Know-how

Den Grund für die Zusammenarbeit beschreibt man bei den neuen Partnern so: Klassische Werbung ohne Onlinepräsenz – das geht heute gar nicht mehr. Deshalb böten viele Agenturen heute eine Komplettleistung an, die von verschiedenen Abteilungen derselben Firma erbracht würden. Doch genau dies, so Kai Marschner, sei nicht das Ziel der Kooperation von Marschner+Kühn und kuehlhaus. „Auch wenn es auf den ersten Blick eigenartig klingen mag: wir wollen keine Division des jeweils anderen werden und unseren Kunden alles aus einer Hand bieten. Vielmehr möchten wir, dass unsere Kunden das umfassende Know-how zweier echter Spezialisten nutzen können: tiefe Markenkompetenz und hochspezialisiertes Internetwissen. Wir glauben, dass dies ein echter Vorteil ist und sind überzeugt, dass der unterschiedliche Denkansatz beider Unternehmen den Mehrwert einer solchen Kooperation darstellt. In diesem Sinne denken wir gemeinsam strategisch nach Vorne – miteinander, aber auch für uns selbst.“ Kai Marschner vergleicht diesen Ansatz mit der Positionierung der Marke BMW zur Konkurrenz: „Das erste Markenattribut von BMW ist „Exklusivität“. Doch damit allein grenzt man sich nicht ab. Erst durch das zweite Attribut „Dynamik“ gewinnt die Marke ihr Profil. Ähnlich ist das nun auch bei der Kooperation mit kuehlhaus. Unser erstes Attribut ist: „Wir können alles, die ganze Klaviatur rauf und runter.“ Doch unser zweites Attribut: „Wir bleiben dennoch Spezialisten“ unterscheidet uns von anderen.“ 

Um trotzdem unkompliziert miteinander arbeiten zu können, hat kuehlhaus jüngst ein Büro direkt in dem Räumen von Marschner+Kühn in Karlsruhe bezogen. Die Mannheimer Internetspezialisten rücken damit räumlich ganz nahe an den neuen Partner heran. So lassen sich gemeinsame Projekte auch schneller und direkter miteinander koordinieren.

 

Konkreter Nutzen für die Kunden

Warum die Zusammenarbeit für Kunden so spannend ist, zeigt ein Blick auf die Zielgruppe, die aus mittelständischen Unternehmen, aus Softwarefirmen und Industrieunternehmen besteht. Sie alle spüren zunehmend Druck bei der Preisgestaltung, weshalb es immer wichtiger wird, sich klar vom Wettbewerb zu differenzieren und ein deutlich erkennbares, eigenes Profil zu entwickeln – offline und online. 

Ein gutes Beispiel dafür sieht Christian Reschke, Vorstand der kuehlhaus AG, im wirtschaftlichen Erfolg von Dropbox. Zwar gibt es schon lange Netzwerk-Dateisysteme, doch bisher hat kein Anbieter es geschafft, den eigenen Namen zu einem Synonym einer ganzen Dienstleistung zu machen. Die Frage ist also: wie gelingt so etwas? Was machen solche Unternehmen fundamental anders als ihre Konkurrenz? Für Christian Reschke ist die Sache klar: „Der Unterschied liegt in zwei Faktoren begründet. Zum einen kommt es darauf an, den Nutzen eines Produktes klar heraus zu stellen, so dass die Menschen überhaupt erst einmal verstehen, wozu sie das Produkt gebrauchen sollen. Wenden sie es dann an, kommt der zweite Faktor ins Spiel: eine optimale Nutzerfreundlichkeit, die es jedem erlaubt, das Produkt innerhalb kürzester Zeit zu verstehen und damit zu arbeiten.“ Die Folge, so Reschke, sei ein bestimmtes Bild des Produkts, das in den Köpfen hängen bliebe: hoher Nutzen, einfache Bedienbarkeit. „Besser kann man ein SoftwareProdukt nicht positionieren.“

Dass gerade eine solche Positionierung nicht einfach ist, weiß man sowohl bei Marschner+Kühn wie auch bei Kühlhaus. In beiden Unternehmen arbeiten Spezialisten Tag für Tag daran, genau diesen Mehrwert für ihre Kunden heraus zu arbeiten. Der Grundstock dieser Arbeit liegt häufig in Workshops, die beide Dienstleister ihren Kunden anbieten. „Wir erleben häufig, dass Kunden ihr Produkt aus ihrer Sicht betrachten und zu wenig den Blick auf Käufer- oder Anwenderseite wagen. Doch gerade in einem solchen Seitenwechsel liegt ein hohes Erkenntnispotential“, so Kai Marschner. Dies gelte, so Marschner, sowohl im Bereich der klassischen Werbung wie auch für die neuen Medien. Denn ein Produkt oder eine Dienstleistung erkennbar, verständlich, anwenderbezogen und nutzbar zu machen sei ohne Zweifel der Generalschlüssel zum Erfolg.

 



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Antje Ludwig

Antje Ludwig
Assistentin der Geschäftsführung
+49 (621) 496083-0
a.ludwig@kuehlhaus.com
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