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Kreativitätstechniken

Blog

12 Kreativitätstechniken für die Ideenfindung

Von Brainwriting bis Inspiration Cards

Mit diesen Methoden bringen Sie frischen Wind in ihren Kopf

Wir alle kennen es: Die Deadline steht bevor, ein Meeting ist anberaumt und uns fehlen kreative Ideen. Egal wie sehr wir uns den Kopf zerbrechen, ein Geistesblitz will sich einfach nicht einstellen – doch zum Glück gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eigene Kreativität wieder gewinnbringend anzukurbeln. Ob alleine oder in Gruppen, die verschiedenen Techniken helfen ihnen Zusammenhänge zu erkennen und neue Sichtweisen zu erlangen. Wir haben einige Ideen gesammelt, die wir bei kuehlhaus in solchen Fällen gerne anwenden:

Die Klassiker:

Der Klassiker: Das Brainstorming. Weit verbreitet und viel benutzt werden beim Brainstorming in der Gruppe bei geringem Zeitaufwand verschiedene Ideen gesammelt. Wichtig hierbei ist es, den Ideen vorerst freien Lauf zu lassen, ohne sie zu bewerten. Erst anschließend werden die Ergebnisse des Brainstormings gemeinsam je nach Thema sortiert und diskutiert.

Altbekannt: Mindmapping. Wie ein „Gedankenbaum“ aufgebaut, gruppieren Sie hier Ideen um einen Hauptbegriff bzw. das Topic in der Mitte. Hier geht es darum, Begriffe frei zu assoziieren und grafisch als auch gedanklich zu vernetzen bzw. zu verknüpfen. Das Mindmapping ist eine Methodik, bei der Sie bewusst auf Humor zurückgreifen dürfen.

Methoden für mehrere Personen:

Auf alle zählen: Die 635-Methode. Diese Methodik kommt aus dem Brainwriting und wird auch sehr gerne beim Design Thinking verwendet. Sechs Personen setzen sich zusammen und jeder bringt 3 Ideen ein. Diese ersten drei Ideen werden dann jeweils 5 mal weitergegeben, sodass jeder jeweils eine Idee weiterentwickeln kann. Diese Methodik ist sehr beliebt, weil sie sowohl den Teamgeist als auch das freie Assoziieren fördert.

Once upon a time: Die Walt-Disney-Methode. Beim Rollenspiel mit 4 Personen werden die 4 verschiedenen Blickwinkel eines Träumers, eines Realisten, eines Kritikers und eines Neutralen vertreten. Ähnlich verhält es sich bei der Methode der 6 Denkhüte. Hierbei stehen verschiedenfarbige Hüte für ein anderes „Denken“: analytisch, emotional, kritisch, optimistisch, assoziativ usw. Ein Moderator leitet dabei die Teilnehmer an.

Für stille Wasser: Das Brainwriting. Anders als beim Brainstorming werden die Teilnehmer beim Nachdenken alleine gelassen und schreiben ihre Ideen in einer vorgegebenen Zeit auf. Auch hierbei werden die Ideen erstmal nicht bewertet. Nach Beenden der Ideenfindungsphase unterziehen die Teilnehmer ihre Ergebnisse einer konstruktiven Kritik.

Einfach mal umdenken: Provokationstechnik und Kopfstandtechnik. Die ursprüngliche Aufgabenstellung wird umgekehrt, wodurch etablierte Denkmuster aufgebrochen werden. Anstatt z.B. zu fragen, wie ein Produkt erfolgreich auf dem Markt vorgestellt werden kann, geht es darum, alle möglichen Ideen zu sammeln, um das Produkt auf dem Markt so richtig scheitern zu lassen. Am Ende werden die Ideen wieder umgekehrt und dienen als Inspiration für die Ausgangsfrage.

Sechs Augen sehen mehr als zwei: Das Collective-Notebook. Alle Gruppenmitglieder haben Zugang zu einem Notizbuch, in das sie jederzeit Ideen eintragen können – auch solche, die ihnen nach einiger Zeit nach einer Kreativsitzung in Form von Geistesblitzen kommen.

Inspiration Cards, Reizwortanalyse und mehr: 

Ins Museum gehen: Die Galeriemethode. Verschiedene Ideen oder Lösungen werden bildlich auf Post-Its skizziert, um sie dann wie in einer Galerie an der Wand anzubringen und darüber in der Gruppe zu diskutieren.

Was wäre wenn?: Die Inspiration Cards. Steckt man im klassischen Brainstorming fest, kann es helfen, sich in andere Situationen zu versetzen. Diese werden auf Karten festgehalten und bei Bedarf hervorgeholt. Auf diesen können Fragen stehen wie „Wie würde Apple unsere Idee umsetzen?“ oder „Du hast alles Geld der Welt. Was würdest du tun?“.

Den Zufall entscheiden lassen: Die Reizwortanalyse. Per Zufallstechnik werden willkürliche Wörter aus Zeitschriften, TV-Sendungen oder Lexika gesucht. Diese Reizwörter setzen Assoziationen frei und führen zu völlig neuen Zusammenhängen hinsichtlich der Fragestellung. Ziel ist es, diese Assoziationen so auf die Fragestellung anzuwenden, dass dabei kreative Lösungen herauskommen und das Problem aus einer neuen Perspektive betrachtet werden kann.

Das Alphabet hoch und runter: Die ABC-Liste. Anhand der Buchstaben des Alphabets wird frei assoziiert und durch diese neue Herangehensweise eine Vielzahl an frischen Ideen produziert.

Massenproduktion: Der Ideen-Marathon. Über einen längeren Zeitraum führt eine einzelne Person ein Ideentagebuch und verpflichtet sich (vor sich selbst) dieses jeden Tag um mindestens eine Idee zu ergänzen. Diese Technik ist effektiv und führt zu jeder Menge Ideen.

Einfach mal anders denken

Wir hoffen, dass einige dieser Methoden Ihnen beim nächsten Kreativprozess weiterhelfen kann. Ein weiterer Tipp, der unkompliziert klingt, aber zu guten Ergebnissen führt, ist das "Umdenken": oft reicht es aus, wenn Sie einfach nur Ihren gewohnten Arbeitsplatz verlassen und sich z.B. auf die andere Seite des Raumes zu setzen oder eine Runde an die frische Luft gehen. Natürlich ist das nicht immer problemlos umsetzbar, aber es bringt oft frischen Wind in den Kopf!

Noch mehr kreative Ideen finden Sie auch bei http://www.kuehlhaus-communication.com/

 



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